Was ist Sushi? 

“Sushi wird seit dem 17. Jahrhundert in Japan serviert. Es besteht aus gekochtem Essig-Reis, rohem Fisch und Gemüse, das zusammen in ein Nori-Blatt gerollt und in Scheiben geschnitten serviert wird. Dazu werden Sojasauce, Wasabipaste und eingelegter Ingwer gereicht.”

Klingt erst einmal simpel und gesund. Die Zutaten scheinen auf den ersten Blick gut zu sein…Aber sind sie das auch?

Welche Sushi Arten gibt es?

Von klassischen Maki Rollen á la Hosomaki, Futomaki, Uramaki über Nigiri, Temaki, Sashimi etc. ist die Sushi Welt sehr groß und vielseitig.

Doch wir wollen uns heute genauer mit den einzelnen Produkten im Sushi auseinander setzen.

Die Nährwerte der einzelnen Komponenten

1.Fisch

Eine der Hauptzutaten von Sushi ist Fisch. Dieser ist reich an hochwertigen Omega 3 Fettsäuren und tierischen Eiweißen. Außerdem ist er reich an wertvollem Vitamin D. Zusammen helfen sie bei der Konzentration und senken Herz-Kreislauf Erkrankungen.

2.Reis

Für Sushi Reis wird weißer Reis gekocht und mit Salz, Reisessig und Zucker vermischt. Reis ist ein hervorragender Kohlenhydrat Lieferant und leicht verdaulich. Allerdings steht gerade weißer Reis in Verdacht das Risiko für Diabetes Typ 2 zu erhöhen. Allerdings sind hierfür hohe Mengen erforderlich.

3.Algen (Nori Blätter)

Algen sind nährstoffreiche Pflanzen. Sie sind fettfrei, reich an Eiweiß, Ballaststoffen, Vitaminen, Zink und Jod. Dies sind natürlich starke Eigenschaften, welcher allerdings keine sehr große Rolle beim Sushi spielen, da der Algenanteil relativ gering ist. Trotzdem sind gesunde Algen besser als ungesunde 😉

4.Sojasauce

Ein großer Teil des Sushi Essens besteht aus Sojasauce. Viele ertränken ihre Makis, Nigiris etc. förmlich in dieser dunklen Sauce. Die deutschen Soßen sind meist voller Konservierungs und Farbstoffen. Anders die original Traditionellen Soßen, welche viel Eiweiß und Antioxidantien enthalten. Zu beachten ist allerdings der sehr hohe Salzgehalt um die 13%. Dieser fördert starke Durstattacken nach dem Sushi essen.

5.Wasabi

Ohne dieses scharfe grüne Gewürz geht beim Sushi essen fast nichts. Echter Wasabi wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Meist findet man hierzulande aber industrielle Wasabi Produkte welche mit Chlorophyll, Senf, Meerrettich und Spirulina gestreckt werden.

6.Ingwer

Ist reich an Mineral und Bioaktivstoffen. Manche lieben ihn, andere sagen er schmeckt nach Seife. Gehört aber definitiv zu jedem Sushi dazu, da er den Geschmack zwischen den Sushirollen neutralisiert.

Was ist Gefährlich oder sagen wir mal mit Vorsicht zu betrachten?

Das wichtigste ist frischer Fisch. Es ist wichtig das der Fisch für die Sushi Rollen, nicht ungekühlt gelagert wurde, nicht mehrmals eingefroren wurde oder verunreinigt ist. Es sollte jedem bewusst sein das man rohen Fisch isst, welcher auch von Salmonellen, Fadenwürmern oder Bandwürmern befallen sein kann. Deshalb ist die Kontrolle der Qualität das A und O. Deshalb sollten auch Schwangere oder Kleinkinder auf Sushi verzichten.

Des Weiteren sollte durch die anhaltende Verschmutzung der Meere mit eventuellen Quecksilber gerechnet werden. Die mögliche Aufnahme von Quecksilber durch Sushi ist allerdings sehr gering.

Fazit:

Sushi ist an für sich ein schönes und abwechslungsreiches Gericht, welches auch gut Zuhause mit Freunden zubereitet werden kann. Man sollte lediglich darauf achten nur frische Produkte zu verwenden, auf Sauberkeit sowie Hygiene zu achten und mögliche “Goodies” wie Majo, frittierte Zutaten etc. weg zu lassen.

Viel Spass bei euerm Sushi Abend, ob traditionell oder vegan.

Euer WEPO-Team